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Die Boje Buck Produktion GmbH

Die Boje Buck Produktion steht für ausgesuchte Stoffe, die sich mit gesellschaftlich relevanten Themen und Strömungen auseinandersetzen, neue Gesichter und aufwendige, bis ins Detail liebevolle Produktionen. Und dafür, dass Filme Spaß machen sollen, Neues gewagt wird und der Hase die Schlange fest im Griff hat.

1989 gründeten Claus Boje, bis dato Verleiher (Delphi Filmverleih) und Kinobetreiber, und Detlev Buck die Boje Buck Produktion GmbH. Gleich mit ihrer ersten Produktion KARNIGGELS waren sie bei Kritik und Publikum erfolgreich.

1992 wurde der zweite Buck Film in Angriff genommen: WIR KÖNNEN AUCH ANDERS nach einem Buch von Ernst Kahl im wilden Osten verfilmt, machte den Weg frei für das neue deutsche Kino der 90er Jahre und ist bis heute für viele Kinogänger Kult.

Bucks MÄNNERPENSION (1995), mit Til Schweiger, Heike Makatsch, Marie Bäumer und Buck in den Hauptrollen, ist mit 3,3 Millionen Zuschauern immer noch einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme.

Nach „Männerpension“ hat sich die Firma ein neues Tätigkeitsfeld erschlossen: Von 1997-98 war die Boje Buck Produktion Koproduzent von drei internationalen Spielfilmen, BRUTE, SIN QUERER und LOLA & BILIDIKID. 1998 drehte Buck LIEBE DEINE NÄCHSTE in Berlin.

Mit Leander Haußmanns SONNENALLEE (Drehbuch: Brussig, Haußmann, Buck) produzierte die Boje Buck 1999 einen weiteren Kultfilm, der zehn Jahre nach dem Mauerfall den Ostdeutschen das Lachen über ihre eigene Geschichte lehrte. Bundesweit begeisterte SONNENALLEE 2,65 Millionen Zuschauer und wurde auch international erfolgreich.

Von 2000 bis 2002 realisierte die Boje Buck Produktion CONAMARA, eine internationale Koproduktion unter Regie von Eoin Moore, produzierte Bucks vierten Langspielfilm LIEBESLUDER und stellte für den WDR „Weihnachten”, das Regie-Debüt von Marc Andreas Bochert, her.

2002 begann die Arbeit an Sven Regeners Bestseller HERR LEHMANN unter der Regie von Leander Haußmann. Kinostart war im Oktober 2003. Der Film wurde in vier Kategorien für den Deutschen Filmpreis nominiert. Leander Haußmann wurde für das Beste verfilmte Drehbuch wegen seiner "kongenialen Romanadaption" (so die Jury) ausgezeichnet und Detlev Buck erhielt den Deutschen Filmpreis als Bester männlicher Nebendarsteller.

Im September 2004 wurden die Dreharbeiten zu NVA unter der Regie von Leander Haußmann abgeschlossen. Der Film kam im September 2005 in die Kinos.

Im April und Mai 2005 drehte Leander Haußmann für die Boje Buck Produktion in Zusammenarbeit mit der Lotus Films Produktionsgesellschaft mbH den Fernsehfilm "Kabale und Liebe", zu dem er das Drehbuch nach dem Theaterstück von Friedrich Schiller gemeinsam mit Boris Naujoks geschrieben hatte. Der Film wurde im Mai 2006 in digitaler Fassung auch für Kinovorführungen verfügbar gemacht. Außerdem begannen Ende Juni 2005 die Dreharbeiten zu KNALLHART unter der Regie von Detlev Buck nach dem gleichnamigen Roman von Gregor Tessnow und dem Drehbuch von Zoran Drvenkar. Der Film startete im März 2006. Beim Deutschen Filmpreis 2006 wurde KNALLHART mit dem Filmpreis in Silber für den Besten Film sowie mit Filmpreisen in Gold für den Besten Schnitt (Dirk Grau) und die Beste Filmmusik (Bert Wrede) ausgezeichnet.

Im Juli 2006 fanden die Dreharbeiten zum ersten Kinderfilmprojekt der Boje Buck Produktion statt. HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI entstand unter der Regie von Detlev Buck nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke. Das Drehbuch schrieben Maggie Peren und Stefan Schaller.